Bahia Palmenstrände und kolonialer Charme
Bahia Palmenstrände und kolonialer Charme
Bahia Palmenstrände und kolonialer Charme
Bahia Palmenstrände und kolonialer Charme
Bahia Palmenstrände und kolonialer Charme
Bahia Palmenstrände und kolonialer Charme
Bahia Palmenstrände und kolonialer Charme
Bahia Palmenstrände und kolonialer Charme
Bahia Palmenstrände und kolonialer Charme
Bahia Palmenstrände und kolonialer Charme
Bahia Palmenstrände und kolonialer Charme
Bahia Palmenstrände und kolonialer Charme
Bahia Palmenstrände und kolonialer Charme
Bahia Palmenstrände und kolonialer Charme

Bahia ist der Staat mit der längsten Atlantikküste in Brasilien (1183 Km). Die Strände gehören zu den schönsten in Brasilien. Salvador Haupstadt und Musikhochburg Brasiliens, lädt mit einem der grössten Strasssenfeste der Welt und dem geschichtsträchtigen Pelourinho zu einem Besuch ein.

Orte wie Praia do Forte, Porto seguro, Chapada Diamantina, Morro de Sao Paolo und die Estrada do Coco sind dank der paradisischen Strände und der atemberaubenden Natur beliebte Ferienziele.

In Bahia werden Kaffee, Kakao, Zuckerrohr, Bananen, Ananas und Baumwolle angebaut. Zusätzlich gibt es in Bahia Rohstoffvorkommen wie Gold, Silber und Mangan. Auch die Petrochemie ist dort vertreten. Salvador, Bahias Hauptstadt, war bis 1763 die Hauptstadt Brasiliens und sie ist die Musikhauptstadt von Brasilien schlechthin. Mit 15 Mio Einwohnern ist Bahia die Nummer 4 auf der Liste der Bevölkerungsreichsten Bundesstaaten Brasiliens.

Wir kommen jedes Jahr für ein paar Tage während unseres Brasilienaufenthalts nach Salvador und unternehmen dann jeweils von dort aus Erkundungsreisen in die verschiedenen Regionen von Bahia.

 

Salvador war bis 1763 die Hauptstadt Brasiliens und ist heute immer noch Musikhauptstadt von Brasilien

Morro de São Paulo und Boipeba

Morro de São Paulo liegt auf der Ilha Tinharé und ist innerhalb von 2 1/2 Stunden mit dem Katamaran von Salvador aus erreichbar. Morro de São Paulo ist ein Paradies und erinnert noch Heute, obwohl schon sehr touristisch organisiert, an die Zeit als die Piraten sich auf dieser Insel versteckten. Morro de São Paulo war auch Schauplatz von Angriffen der Franzosen und Holländer während der Kolonialzeit.

Auf der gesamten Insel sind bis auf wenige Ausnahmen Kraftfahrzeuge nicht gestattet und als ich das erste Mal die Insel vor 11 Jahren besuchte gab es noch überall Sandwege und keine bepflasterten Strässchen. Durch die gut ausgebaute  Infrastruktur, den wunderschönen Stränden und den eigenen Charme hat sich der Ort zum Geheimtipp für den brasilianischen Tourismus entwickelt.

Nicht weit entfernt von Morro de São Paulo befindet sich Ilha Boipeba mit wunderschönen, paradisischen Stränden die von Menschen überfüllt sind.  Tassimirim, Cueira und Bocca da Barra lohnen einen Besuch. Übrigens man kann Boipeba auch in einer Tagesbootstour von Morro aus besuchen und nebenbei noch in den piscinas naturais Schnorcheln gehen.

In Bahia gib es viele Orte die zum relaxen an schönen Stränden einladen. An der Estrada do Coco, also von Salvador Richtung Norden kommt man an Orten wie Lauro de Freitas, Guarajuba, Praia do Forte und anderen Orten vorbei die sich auf alle Fälle für einen Besuch lohnen.  Praia do Forte, ein Ferienort und ehemaliges Fischerdorf  mit 12 Km langen Stränden. Dort befindet sich auch das Projeto Tamar, eine Inititative die sich dem Schutz der Meeresschildkröten widmet.  Man kann dort  Karett, Leder-, Bastard- und grüne Meeresschildkröten beobachten. Einige sind riesig und können, man stelle sich vor, bis zu 3 Meter gross werden. Auch die Ruinen  des Castelo Garcia D’Àvila (1551-1835) sind Zeugen von der Kolonialzeit und sind nahe dem idyllischen Fischerdorf Açú.

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Salvador die Hauptstadt von Bahia ist mit ungefähr 2,8 Mio Einwohnern die 3 grösste Stadt nach  São Paulo und Rio. 1549 von den Portugiesen an der Baia de Todos Santos gegründet. Zu dieser Zeit wurden auch bereits die ersten Sklaven aus Guinea, Nigeria und Benin nach Brasilien gebracht und wurden zur Arbeit auf den Plantagen gezwungen. Bei einem Besuch auf dem Mercado Modelo kann man sich über eine Treppe hinunter in die Katakomben begeben und so einen Eindruck von dem Ort erhalten wo die ins Land gebrachten Sklaven auf ihre weitere Verfrachtung warten mussten. Dies ist sicherlich mit ein Grund weshalb etwa zwei Drittel der Bewohner Afrobrasilianer sind. Auf alle Fälle lohnt es sich Salvador zu erkunden. Nur schon ein Besuch des Pelourinho mit seinen Häusern, die an die Kolonialzeit erinnern und von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, ist ein lohnenswertes Erlebnis.

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